Femto-LASIK - Weiterentwicklung der klassischen LASIK

Femto-LASIK - Weiterentwicklung der klassischen LASIK

Wir bieten unseren Patienten die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der Augenlaserbehandlung, das Femtosekunden-LASIK-Verfahren. Durch die Präzision dieser Behandlungsmethode kann das gewünschte Ergebnis noch genauer erreicht werden.

Der Unterschied zwischen LASIK und Femto-LASIK
Im Gegensatz zur konventionellen LASIK, bei welcher die Hornhautlamelle mit einem Mikrokeratom, einem äußerst präzisen Schneideinstrument, gebildet wird, ist mit dem Einsatz des Femtosekundenlasers eine vollständige "nur-Laser"-Behandlung möglich. Die Hornhautlamelle wird mit einem Laser berührungsfrei und schonend erzeugt, indem Tausende von Laserimpulsen in einer bestimmten, definierten Ebene die Augenhornhaut präzise trennen.

Das Ergebnis für Ihre Augen
Bei der Femto-LASIK ist die Oberfläche der Lamelle wesentlich feiner und das Ergebnis kann exakter vorhergesagt werden.

Gut zu wissen
Generell ist die LASIK mit weltweit 32 Mio. zufriedener Patienten (Quelle: VSDAR 2010) die am häufigsten verwendete Behandlungsmethode, um Fehlsichtigkeiten mit dem Excimer-Laser zu korrigieren.
Die neuere Methode der Femto-LASIK setzt sich zunehmend durch. Allein mit dem Intralase System von AMO wurden bereits weltweit 5 Mio. Menschen behandelt (Quelle: AMO 2010) Studien haben eine 100fach höhere Genauigkeit der Schnitte als bei der konventionellen LASIK gezeigt. Die Weltraumbehörde NASA hat im September 2007 erklärt, dass sich ihre Astronauten bei einem Sehfehler mit dem Femtosekundenlaser behandeln lassen dürfen.
Mehr Informationen unter: http://nasajobs.nasa.gov/astronauts/content/faq.htm

Voraussetzungen für eine Femto-LASIK

Die Femto-LASIK Behandlung ist bei folgenden Fehlsichtigkeiten möglich und wissenschaftlich anerkannt:

  • Kurzsichtigkeit bis ca. -10 dpt
  • Weitsichtigkeit bis ca. +2,5 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis ca. -5 dpt

Auch individuelle Gründe wie Kontaktlinsen-/Brillenunverträglichkeit sowie berufliche und persönliche Gründe sind häufig ausschlaggebend.

Ausschlusskriterien:
Auch wenn Ihre Fehlsichtigkeit im korrigierbaren Bereich liegt, kann leider die Femto-LASIK-Methode nicht immer angewandt werden.

Kontraindikationen sind:

  • Unzureichende Hornhautdicke
  • Alter unter 18 Jahren
  • Vorliegen einer Augenerkrankung (z.B. Grauer/Grüner Star)
  • Vorliegen einer  Allgemeinerkrankung (z.B. Rheuma, Diabetes)
  • Schwangerschaft bzw. Stillzeit
  • Instabile Refraktionswerte (Fehlsichtigkeit verändert sich laufend, +/- 0,5 dpt. pro Jahr)

Behandlungsablauf Femto-LASIK

Die gesamte Laser-Behandlung ist für Sie in jeder Phase vollkommen schmerzfrei!

Schritt 1
Im Gegensatz zur herkömmlichen LASIK wird der Flap bei der Femto-LASIK mit dem Laser anstatt mit einem Mikrokeratom (Spezialmesser) gebildet. Zu Beginn der Behandlung wird ein Fixationsring auf das Auge gesetzt, auf diesem wird ein Kontaktglas platziert. über diesem Kontaktglas werden die Laserstrahlen computergesteuert in der vorher berechneten Tiefe der Hornhaut fokussiert. Hier verspüren Sie einen leichten Druck. Im Anschluss wird die durch die Aneinanderreihung von tausenden von Laserimpulsen entstehende Hornhautlamelle (Flap) zur Seite geklappt.

Schritt 2
Nun kommt wie bei der herkömmlichen LASIK-Methode der Excimer-Laser zum Einsatz. Dieser trägt im schmerzunempfindlichen Hornhautgewebe einen vorab exakt berechneten Gewebeanteil ab. Damit ist Ihre Fehlsichtigkeit korrigiert und Ihre Sehhilfen gehören der Vergangenheit an.

Schritt 3
Nach dem Lasereinsatz wird die Hornhautlamelle wie ein körpereigener Verband zurückgeklappt. Die Hornhautlamelle schmiegt sich sofort wieder an und verschließt die Oberfläche des Auges vollständig. Dieser körpereigene Verband ist einer der großen Vorteile der Femto-Lasik, Sie verspüren keine Schmerzen und sind schnell wieder einsatzfähig.

Nach der Behandlung

Im Anschluss an die Behandlung gönnen wir Ihnen etwas Ruhe, nach ca. 30 Minuten folgt dann die erste Nachkontrolle.

Dr. Haug wird Ihnen die Anwendung der Medikamente erklären und wichtige Verhaltenshinweise mit auf den Weg geben.

Zuhause sollten Sie die Augen möglichst geschlossen halten. Vermeiden Sie zu kneifen und die Augen zu reiben.

Ihr Blick ist in den nächsten 2-3 Stunden noch verschwommen, auch leichtes Fremdkörpergefühl sowie Brennen oder Tränen der Augen sind normal.

In der Regel lassen diese Beschwerden innerhalb kurzer Zeit nach und Ihr Sehvermögen nimmt zu. Bereits am nächsten Tag werden Sie ohne Sehhilfe nahezu scharf sehen. Der vollständige Heilungsprozess ist nach ca. 2 bis 3 Wochen abgeschlossen.

In der Regel finden die Nachkontrollen in folgenden Abständen statt:

  • Am ersten Tag nach der Behandlung
  • Nach 1 Woche
  • Nach 6 bis 12 Wochen
  • Nach 1 Jahr

High-Tech ist für den Erfolg der Behandlung von sehr großer Bedeutung.

Wir veranstalten regelmäßig unverbindliche Informationsabende zum Thema Augenlaser-Behandlung.

Wir bieten unseren Patienten die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der Augenlaser-Behandlung.